CSI Twente-Turnierbericht

Nach den tollen Ergebnissen bei der Deutschen Meisterschaft in Balve bekam Hendrik die Chance, beim CHIO Twente im niederländischen Geesteren zu starten. Er wurde zum Ersatzreiter des gesetzten Nationenpreisteams benannt.

Am frühen Mittwochmorgen machten sich Hendrik und Celine mit fünf Pferden auf den Weg nach Geesteren. Für Hendrik waren es das erste CHIO und der erste offizielle Auftritt im deutschen Team. Seine Mannschaftskollegen, Simone Blum, Janne-Friederike Meyer-Zimmermann, Maurice Tebbel und Sven Schlüsselburg, durften schon oft die deutschen Farben auf Championaten oder in Nationenpreisen vertreten.

Im Mittelpunkt stand also auch an diesem Wochenende Hendriks momentanes Spitzenpferd, der Hengst Casino Berlin. Im Eröffnungsspringen des CSIO5* ließ Hendrik es erst mal ruhig angehen und kassierte zwei Zeitfehler. „Mir war es wichtig, dass er sich gut zeigt und lässig springt. Der Plan ging auf und da war die Zeit nebensächlich“, erklärte Hendrik.

Am Freitag stand für das Paar der erste CSIO5* Grand Prix über 1,60m an. Der Schimmel flog über die Abmessungen. Fast hätte es für eine Platzierung gereicht, aber eine Stange fiel und so war Hendrik am Ende 2. Reserve. Dennoch: eine tolle Leistung, mit der das ganze Team sehr zufrieden ist!

Die schon vorher gesetzte Mannschaft war am Sonntagmorgen „fit to compete“ und Hendrik kam als Ersatzreiter nicht zum Einsatz. So blieb ihm Zeit, den ersten Nationenpreis als Teil des Teams auf dem Abreiteplatz zu verfolgen und dort zu helfen. „Es war eine tolle Erfahrung, zur deutschen Mannschaft zu gehören und den Nationenpreis aus einer viel näheren Perspektive zu verfolgen,“ erzählte Hendrik von seinen Erlebnissen am Wochenende.

Celine und Hendrik hatten fünf ereignisreiche Tage in Holland. Neben den großen Springen rund um den Nations Cup, gab es noch weitere Prüfungen. Mit fünf Pferden waren die beiden voll ausgelastet:

Lady Cadora OLD blieb in der Small Tour des CSI2* zweimal fehlerfrei und platzierte sich an 5. und 12. Stelle. Casino Grande kassierte lediglich einen Zeitstrafpunkt. Casalido sprang ohne Fehler über das 1,40m-Springen der Big Tour.
Mit seiner „Derby-Stute“ Lady Lordana ging Hendrik im 1,50m-Springen an den Start. Als erstes Starterpaar legten sie eine zügige Nullrunde vor und landeten schließlich auf dem 6. Rang.

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